CORONAVIRUS: Aktuelle Informationen und Anweisungen

CORONAVIRUS: Aktuelle Informationen und Anweisungen

Katholische Schulen in Hamburg –
Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus

Aufgrund der aktuellen Coronavirus-Ausbreitung in Deutschland und Europa ist es unsere vorrangige Aufgabe als Schulträger, die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler und der Beschäftigten zu schützen und unseren Beitrag zur staatlichen Eindämmungsstrategie des Coronavirus zu leisten.
Daher haben wir in der Abteilung Schule und Hochschule einen Krisenstab eingerichtet, der in Abstimmung mit den zuständigen Behörden und Fachstellen steht.

Aus Für- und Vorsorgepflicht hat das Erzbistum Hamburg konsequente Handlungsanweisungen – zunächst bis Ende April 2020 – erlassen und sie an Schulleitungen und Familien kommuniziert. 
Zu den wichtigsten Anweisungen zählen u.a.:

Rückkehr aus Risikogebieten (Mitarbeiter_innen)
Beschäftigte, die aktuell oder in den vergangenen 14 Tagen aus Gebieten zurückgekehrt sind, die innerhalb der 14 Tage nach der Rückkehr als Risikogebiet eingestuft wurden, melden sich – unabhängig von Symptomen – vor Wiederaufnahme ihrer Tätigkeit telefonisch bei der jeweiligen Schulleitung. Es gilt der Grundsatz, dass diese Personen bis 14 Tage nach Verlassen des Risikogebietes nicht an den Arbeitsplatz zurückkehren. Denn die Inkubationszeit, also die Zeit zwischen dem Kontakt und der Erkrankung, dauert bis zu 14 Tage.

Rückkehr aus Risikogebieten (Schüler_innen)
Schülerinnen und Schüler, die aktuell oder in den vergangenen 14 Tagen aus Gebieten zurückgekehrt sind, die innerhalb der 14 Tage nach der Rückkehr als Risikogebiete eingestuft wurden, melden sich – unabhängig von Symptomen – vor Rückkehr an die Schule telefonisch im Schulsekretariat. Es gilt auch hier der Grundsatz, dass diese Personen bis 14 Tage nach Verlassen des Risikogebietes – aufgrund der Inkubationszeit – nicht an die Schule zurückkehren. Kinder sind von den Symptomen von Covid-19 nach aktueller Kenntnis zwar praktisch nicht betroffen. Aber: Kinder könnten Virusträger sein. 
Die Schulleitung stellt diese Schüler_innen in Vertretung des Schulträgers für die o.a. Zeit vom Schulbesuch frei.

Verhaltensregel bei Verdachtsfällen
Zeigen Beschäftigte oder Schüler_innen Krankheitssymptome, die den Corona-Symptomen ähneln, so ist eine umgehende Information der Schulleitung an das zuständige bezirkliche Gesundheitsamt, an die Schulaufsicht und an den Schulträger vorgesehen.

Präventive Schulschließungen
Sollten bestätigte Krankheitsfälle an unseren Schulstandorten auftreten, so entscheiden bezirkliches Gesundheitsamt und Schulträger – in Rücksprache mit der jeweiligen Schulleitung – über die Anordnung einer teilweisen oder vollständigen Schließung sowie Wiedereröffnung. Alle Eltern erhalten in dem Fall eine entsprechende Information. 
Mit einer Schulschließung entfallen zugleich die nachmittäglichen Betreuungsangebote.

Einhaltung von Hygienemaßnahmen
Zum Schutz vor Infektionen werden alle Beschäftigten sowie Schülerinnen und Schüler zu Beginn des Unterrichts am 16. März auf die Einhaltung persönlicher Hygienemaßnahmen (u.a. regelmäßiges und richtiges Händewaschen, mind. 20 Sekunden, auch zwischen den Fingern, insbesondere vor dem Verzehr von Speisen), die allgemeine Husten- und Niesetikette (Wegdrehen, in die Armbeuge) und den Verzicht auf persönliche Körperberührungen (Händeschütteln, selbst ins Gesicht fassen) hingewiesen. 
Plakataushänge mit den wichtigsten Hygienetipps unterstützen diese Bemühungen.
Als Schulträger haben wir zusätzliche Reinigungstätigkeiten beauftragt und Desinfektionsmittel bestellt, um die Hygienesituation an den Schulen weiter zu verbessern.

Verbot von Reisen in Risikogebiete
Bis auf Weiteres gilt ein generelles Verbot für Klassen- und Studienreisen, Schüleraustausche bzw. Dienstreisen in die vom Robert-Koch-Institut (RKI) festgelegten Risikogebiete. Nach derzeitigem Stand (11.03.2020) sind dies Italien und Iran, in Frankreich die Region Grand Est (diese Region enthält Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne) sowie Provinzen in China und Südkorea. In Deutschland gilt das Verbot für den Landkreis Heinsberg (Nordrhein-Westfalen) als besonders betroffenes Gebiet. Sie können die aktuellen Risikogebiete auf der Homepage des RKI www.rki.de einsehen. Auch der Transit über diese Gebiete ist untersagt.

Reisen in Nicht-Risikogebiete
Grundsätzlich werden alle ein- und mehrtägigen Klassen-, Studien- oder Dienstreisen – auch in sogenannte „Nicht-Risikogebiete“ – ins In- und Ausland hinsichtlich ihrer Notwendigkeit überprüft. Sie bedürfen (zunächst bis Ende April 2020) einer vorherigen Abstimmung mit und Zustimmung des Schulträgers.

Absage aller schulischen Veranstaltungen mit mehr als 30 Teilnehmenden
Im März und April sind alle schulischen Veranstaltungen wie Feiern, Sportfeste, Konzerte oder Theaterstücke mit mehr als 30 Teilnehmenden abzusagen.

Prüfungen
Mit Blick auf die Gefährdung von Prüfungen (mündlich und schriftlich) sind die konkreten Richtlinien der Behörde für Schule und Berufsbildung abzuwarten. Diese werden anschließend zeitnah kommuniziert.

WEITERE INFOS:
Weitere Informationen und Antworten zu den wichtigsten Fragen finden Sie auf der Homepage des Robert-Koch-Institutes und auf der Homepage der Hamburger Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz unter www.hamburg.de.

Wichtige Hotlines:
Hamburger Hotline zum Corona-Virus (Information):
Telefon 040 – 428 284 000
Hamburger Arztruf (bei Krankheitssymptomen):
Telefon 116117