In der täglichen Freiarbeitsphase von 8:00 bis 9:30 Uhr können die Vorschulkinder entsprechend ihren Fähigkeiten und Interessen, Montessori Materialien frei wählen. Diese sind vorher durch die Lehrerinnen eingeführt worden und liegen in offenen Regalen, nach Schwierigkeitsgraden geordnet, aus.

Da jedes Material nur einmal in der Klasse vorhanden ist, lernen die Kinder sehr schnell sorgsam mit dem Material umzugehen und zu arbeiten, es auf seinen festen Platz zurück zu bringen oder abzuwarten, bis das Material wieder frei ist.

Jedes Material berücksichtigt den kindlichen Bewegungsdrang und verfügt über eine eingebaute Fehlerkontrolle. Dies führt bei den Vorschulkindern zur Unabhängigkeit von der Lehrperson, stärkt ihre Selbständigkeit und ihr Selbstbewusstsein. Die Vorschulpädagoginnen wiederum können sich während der Freiarbeitsphase intensiver mit dem einzelnen Kind beschäftigen, begabte Kinder fordern oder schwächere Kinder fördern.

Die Kinder erlernen durch das ganzheitliche Lernen mit allen Sinnen und durch die Übungen des täglichen Lebens Bewegungsabläufe zu differenzieren, zu koordinieren und schließlich zu beherrschen.

 

Bild-Vorschule
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Montessori

Eine sinnvolle Ergänzung und Weiterführung dieser Arbeit ist das die Vorschulpädagoginnen in ihren ehemaligen Vorschulklassen, zusammen mit den Lehrern die Freiarbeit in der 1. und 2. Klasse nach der Montessori-Pädagogik weiterführen.

 

Grundgedanke der Montessori-Pädagogik:

 

„Hilf mir, es selbst zu tun!“

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